Trauerrednerin – eine Herzensangelegenheit

„Du hinterlässt Dich in uns“

Manfred Hinrich, Kinderbuchautor/Journalist

Danke für die Rede – Herzenswärme unbezahlbar!

 

Kommentar einer Witwe auf Postkarte

Liebe Frau Dornberg,

haben Sie vielen vielen Dank,
ich bin sehr angetan!! – und finde die Rede keinesfalls zu lang.
Sie löst bei mir so ein Bedauern aus, XX nicht leibhaftig gekannt zu haben. Ich hätte noch viel mehr über sie lesen (oder hören) können ;-).

.

Kommentar einer Bestatterin

Trauerrednerin – eine Herzensangelegenheit

Vor vielen Jahren begann meine Leidenschaft, Trauerreden zu schreiben und zu halten, im persönlichen Umfeld. Als einzige Journalistin/Autorin in der Verwandtschaft und im Freundeskreis wurde ich angefragt, eine Rede zu halten – zum Tod der Tante, eines Bekannten, zum Jahresgedächtnis meines verstorbenen Bruders.

Warum mache ich das von Herzen gerne?

Weil hierbei meine Passion des Porträts im Journalismus sowie meine professionelle Arbeit an biografisch motivierten Sach-/Fachbüchern – ob für Personen und Persönlichkeiten sowie für Unternehmen als Corporate Books oder Ghostwriting Büchern – abermals auf eine ganz andere Weise zum Tragen kommt:

Mit einer Trauerrede gebe ich den Verstorbenen wie noch einmal ein letztes Wort, eine eigene Stimme, die ihr gelebtes Leben und Gestalten, mit ihren Eigenheiten und Persönlichkeitsmerkmalen noch einmal aufleuchtet und würdigt; mit dem, was an Hindernissen und Krisen zu bewältigen war, was Sinn und Halt gab, was gelungen ist, was Mut erforderte, welche Erlebnisse, Erfahrungen und Beziehungen sie prägten.

Darüber hinaus möge die Rede die Hinterbliebenen anrühren, trösten und das unbedingte Potenzial erfüllen, dass sie nicht nur ihren geliebten Menschen eindeutig wiedererkennen, sondern auch ihre eigene Rolle in seinem Leben.  

Bei alledem bin ich mir meiner Verantwortung zutiefst bewusst, denn eine Rede auf einer Beerdigung ist einmalig. Sie ist weder revidier- noch wiederholbar. Meine Reden sind nie austauschbar, noch basieren sie auf gleichen Mustern. Mein Anspruch wie meine Ethik verbieten das. 

Ablauf eines Auftrags

  • Das Bestattungsunternehmen stellt bei mir eine Anfrage und vermittelt den Kontakt zwischen den Hinterbliebenen und mir.
  • Erstes direktes Gespräch mit den Trauernden und mir.
  • In der Regel zügige Entscheidung der verantwortlichen Hinterbliebenen.
  • Ausführliches Gespräch – in der Regel vor Ort für mehrere Stunden, selten auch per Videoschaltung. Das Gespräch wird von mir aufgezeichnet und dient als Hintergrunddokument für die Rede – neben eigenen Recherchen.
  • Ich bitte darüber hinaus um flankierende Dokumente, falls vorhanden (Vita, Fotos, Text der Traueranzeige, ggf. eigene Texte etc.).
  • Oft bin ich auch für weitere Aufgaben (Musik, Dramaturgie, mehrere Redebeiträge) verantwortlich – in Abstimmung zwischen den Hinterbliebenen und dem Bestattungsunternehmen.
  • Rückfragen zur Verifizierung von Namen, sich widersprechenden Aussagen etc.
  • Halten der Rede und weiterer Redebeiträge – sofern gewünscht.

In aller Kürze: Mir ist es eine Ehre und Herzensangelegenheit, Trauerrednerin zu sein.